Unsere Arbeit

Vereinsamung im Alter, Ausgrenzung, Pflegenotstand: Alte Menschen sind in unserer Gesellschaft unsichtbar geworden. Die Zeiten, als noch drei, manchmal sogar vier Generationen gemeinsam unter einem Dach lebten, sind in Deutschland schon längst vorbei – ein intergenerativer Dialog ist für viele ein Fremdwort.

 

Dabei können junge und alte Menschen viel voneinander lernen. Deshalb geht es in der intergenerativen Bildungsarbeit darum, Jugendliche und ältere Menschen für den Umgang miteinander zu sensibilisieren und gegenseitige Vorurteile abzubauen. Intergenerative Bildungsarbeit aktiviert und fördert auch den Wissenstransfer zwischen den Generationen, indem ältere Menschen ihre Fähigkeiten und ihr historisches Wissen an Jugendliche weitergeben und sich mit diesen austauschen.

 

Intergenerative Bildungsarbeit kann dabei helfen, neue berufliche Perspektiven für Jugendliche zu entwickeln. Denn ein gegenseitiges Kennenlernen und Verständnis weckt bei manchem auch das Interesse, sich beruflich auf die Arbeit mit älteren Menschen zu spezialisieren. So kann die intergenerative Bildungsarbeit langfristig auch dabei helfen, den Pflegenotstand zu verringern und Jugendlichen eine neue berufliche Perspektive zu geben.